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Nürburg-Ring: Autoausflug auf die Nordschleife

Nürburgring © euregiophoto - Fotolia.com

Nürburgring © euregiophoto - Fotolia.com

Für viele ist es ein lang gehegter Traum: Sie wünschen sich, einmal selbst auf dem Nürburgring zu fahren. Kein Problem, denn an bestimmten Tagen ist die Nordschleife für Touristenfahrten geöffnet. Jeder, der mag, hat zu diesen Terminen mit seinem eigenen Auto oder Motorrad freie Fahrt.

Dabei ist die Nordschleife keine einfache Rennstrecke: Es gibt uneinsehbare Kurven, starke Neigungen, tückische Kuppen sowie häufig wechselnde Fahrbahnbelege. Damit wird die Strecke zu einer echten Herausforderung für jeden Rennfahrer. Und wer sogar mit einem Bugatti Veyron von der Autobahn auf die Nordschleife fährt, ist klar im Vorteil, denn dieses Fahrzeug ist schließlich der schnellste straßenzugelassene Supersportwagen der Welt.

Die Nordschleife wurde im Juni 1927 zum ersten Mal eröffnet. Sie ist exakt 20,832 Kilometer lang und besitzt 73 Kurven. Die maximale Steigung beträgt 17 Prozent, das Gefälle entsprechend elf Prozent.

Der Preis für ein solches Erlebnis variiert je nach Anzahl der Runden. So kostet eine Runde 26 Euro, vier Runden kosten 95 Euro inklusive einem ringwerk-Ticket und zehn Prozent Rabatt auf Onboard-Kameras. Wer sich den Spaß länger gönnen möchte, kann sich auch ein Ticket für 25 Runden kaufen. Hier liegt der Preis allerdings bei 490 Euro, ebenfalls inklusive des ringwerk-Tickets und der zehn Prozent Rabatt auf Onboard-Kameras. Eine Karte für das komplette Jahr schlägt mit 1445 Euro zu Buche, hier sind allerdings zusätzlich zu den zehn Prozent Rabatt auf Onboard-Kameras zwei Ringwerk-Tickets enthalten.

Tickets für die Fahrt können über ein Online-Formular auf der Homepage des Nürburg-Rings und über eine Hotline gebucht werden. Bei den Öffnungszeiten gilt zu beachten, dass Unfälle, schlechte Witterung oder ähnliches den Plan beeinflussen können. Daher empfiehlt es sich, dies vor dem Besuch noch einmal kurz telefonisch abzuklären.

Die Online Redaktion
06/01/2012
Allgemein
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Schlagwörter: Motorrad, Rennstrecke, Runden, Sportwagen

Shopping-Tour ins Hamburger Hanse-Viertel

Weihnachtliches Hamburg © Jonn Rübcke - Fotolia.com

Weihnachtliches Hamburg © Jonn Rübcke - Fotolia.com

Hamburg gehört zu den Großstädten die eine Menge zu bieten hat und sich vor allem je nach Viertel stark unterscheidet. Ein sehr interessantes Viertel und vor allem auch vom geschichtlichen Aspekt bis heute nich geprägt ist das Hanseviertel. Wenn man sich vornimmt nach Hamburg zu fahren um eine Städtereise zu machen, dann sollte man sich schon ein paar Tage Zeit nehmen um auch alles bewundern und genießen zu können, denn nichts ist schlimmer als Stress an freien Tagen. Am besten macht es sich also ein Wochenende komplett frei zu nehmen und nach Hamburg zu fahren wo man dann in einem der unzähligen Hotels unterkommen kann. Reservierungen in Hotels sind bei einer Shopping-Reise nach Hamburg vor allem dann erforderlich, wenn man seine Einkaufstour mit dem Besuch einiger Hamburger Sehenswürdigkeiten verbinden will. Denn davon hat Hamburg mehr als genug zu bieten.

So sagt das Viertel über sich selbst vor allem, dass es das schönste Viertel Hamburg sei und ein Treffpunkt für Besucher aus aller Welt darstellt. Gerade die Widersprüche machen dieses Viertel so attraktiv, denn nirgends anders gibt es so viele attraktive Läden zum Shoppen während das Vierteil gleichzeitig eine ungemeine Ruhe ausstrahlt und somit zum Entspannen einlädt.

Auch zur historischen Speicherstadt ist es nicht weit. Dort empfiehlt es sich eine Tour mit einem Schiff zu buchen und sich somit die Stadt von Wasserseiten aus anzuschauen, während man über die Lautsprecher interessante Informationen zur Historik Hamburgs erfährt. Sicherlich wird es da auch ein paar Worte zu den Themen wie etwa Klaus Störtebeker oder dem großen Stadtbrand geben, welche zu den historischen Höhepunkten der Stadt gehören.

Die Online Redaktion
18/11/2011
Allgemein
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Schlagwörter: Hamburg, Hanseviertel, Speicherstadt

Eine Reise nach Prag

Prag © Kajano - Fotolia.com

Prag © Kajano - Fotolia.com

Wie soll ich das Erlebte in Worte fassen ? Ich zweifele, dass Wörter genügen um all die Eindrücke zu erfassen, die ich bei meinem einwöchigen Aufenthalt in Prag, dieser goldenen Stadt, dieser pulsierenden Metropole gesammelt habe.

Ich quartierte mich in eine kleine, urige Pension in der Nähe des Rathauses am Altstädter Ring ein. Natürlich wollte ich vermeiden in einem der internationalen Häuser abzusteigen, die einem niemals den Charakter der tschechischen Natur nahe bringen könnten. Traditionelle tschechische Hausmannskost wurde mir von der netten Dame des Hauses morgens und abends gereicht. Doch viel Zeit für kulinarische Pausen blieb mir nicht wirklich, denn ich hatte mir einiges vorgenommen.

Interessanterweise ist der historische Stadtkern Prags in eine Neu und eine Altstadt aufgeteilt. Doch wer bei der Neustadt an grauenhafte Überbleibsel aus der kommunistischen Zeit denkt, der hat weit gefehlt. Für das ungeschulte Auge ist der architektonische Unterschied nicht zu erkennen. Dieses Wunder von einer Stadt zählt insgesamt zu einer der best erhaltesten historischen Großstädte Europas und sie hatte das Glück, von den letzten Kriegen weitesgehend verschont zu bleiben.

Wo soll ich anfangen. Während des gesamten Aufenthalts kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ich besichtigte alle wichtigen Sehenswürdigkeiten. Besonders angetan hat es mir der Pulverturm, der zählt zu den 13 Befestigungstürmen und Toren die einst die Altstadt von Prag umgaben. Interessant war vor allem die Ausstellung im Turm zur Geschichte desselbigen.

Wer sich mehr für zeitgenössische Architektur interessiert, sollte es nicht verpassen das Tanzende Haus zu besichtigen. Das “Tancici dum” gilt als eines der neueren Wahrzeichen Prags. Der wellige Bau lässt einen zuerst an eine Sinnestäuschung glauben, denn diese Optik widerspricht jeglicher Auffassung von Schwerkraft. In jedem Falle kann ich einen Besuch Prags nur wärmstens empfehlen.

Die Online Redaktion
17/11/2011
Allgemein
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Schlagwörter: Karlsbrücke, Prag, Pulverturm, Tschechien

Couchsurfing

Couchsurfing, Foto: ramon stopelenburg_flickr

In der schnelllebigen Welt des Web 2.0, dem interaktiven Mitmach-Netz, gibt es auch für Reiselustige allerlei Hilfestellung. Dabei ist nicht die Rede von Online-Reiseführern oder Last-Minute-Flügen, sondern von den zahlreichen Internetportalen, auf denen Privatpersonen ihre Wohnung oder Couch für eine geringe Miete oder gar komplett kostenlos anbieten. Diese Online-Zimmerbörsen könnten den Reisemarkt langfristig verändern. Vor allem junge Menschen nutzen diese Dienste immer öfter.

Los ging alles vor acht Jahren mit Couchsurfing, bei dem Angebot ist der Name Programm: Interessierte weltweit registrieren sich kostenlos mit einem Profil auf der Seite und geben über ihren angebotenen Schlafplatz Auskunft. Jeder, der ein solches Profil besitzt, kann sich dann bei anderen melden und anfragen, ob der Platz für die gewünschte Zeit frei ist. Mittlerweile hat die Seite stolze 3,2 Millionen Mitglieder, die sich auf 249 Länder und 83.000 Städte verteilen – fast überall auf der Welt lässt sich also ein Couchsurfer finden. Die Identitätsprüfung mittels Kreditkarte sorgt für ein Mindestmaß für Sicherheit – erst bei erfolgreicher Überprüfung wird das Profil authentifiziert.

Weniger bekannt ist etwa der in Dresden gegründete Hospitality Club, übersetzt bedeutet das etwa Club für Gastfreundschaft. Hier steht der Austausch verschiedener Kulturen im Fokus: Die Macher erhoffen sich, durch ihr Angebot die Völkerverständigung und damit auch den Weltfrieden voran zu treiben. Das Prinzip ist ganz ähnlich wie bei Couchsurfing, momentan sind gut 300.000 Mitglieder über 207 Länder verstreut. Von dieser Seite abgetrennt hat sich das Portal BeWelcome: Seit 2007 ist es am Netz und versammelt mittlerweile mehr als 13.000 Mitglieder in über 100 Ländern.

Doch nicht alle Anbieter haben den Weltfrieden im Blick – es gibt auch zahlreiche kostenpflichtige Angebote, die jedoch im Vergleich zu einem Hotelzimmer oder Gästehaus immer noch ziemlich preiswert sind. Das US-amerikanische Startup Airbnb vermittelt seit 2008 private Schlafplätze und behält dafür eine Provision vom Gastgeber von rund drei Prozent und vom Gast von sechs bis zwölf Prozent des Mietpreises. Auch in Hamburg hat das Unternehmen mittlerweile eine Niederlassung. In mehr als 19.000 Städten in 192 Ländern gibt es Schlafplätze zwischen Preisen von 7 und 511 Euro pro Übernachtung.

Die Online Redaktion
23/09/2011
Allgemein, Trends
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Schlagwörter: BeWelcome, Couchsurfing, Hospitality Club

Urlaub mit dem Hausboot: Ein Erlebnisbericht

Hausboot von Hapimag/Flickr.com

Hausboot von Hapimag/Flickr.com

Es gibt den verschiedensten Möglichkeiten einen Urlaub zu begehen. So kann man zu einem Urlaubsziel seiner Wahl fliegen und dort einen entspannten Hotelurlaub genießen. Genausogut kann man sich aber auch für eine Fahrt mit einem Truck entscheiden und ein bisschen offroad die Gegend erkunden. Ein anderer liebt es genauso gerne einfach mit dem Rad zu fahren und dabei die Natur und den frischen Wind zu genießen. Wer unterwegs sein und jeden Tag zum Bungalow oder ins Hotel zurück möchte greift am liebsten zum Wohnmobil, da man somit seine Unterkunft dabei hat. Eine andere immer beliebtere Möglichkeit ist dabei der Urlaub mit dem Hausboot.

Dabei kommt man gut herum und kann auch eine Menge von der Gegend sehen. Ein Vorteil dabei ist, dass man die Umgebungen aus einem ganz anderen Blickwinkel sieht und somit vielleicht auch neue zuvor unbekannte Sachen entdeckt. Außerdem kommt natürlich hinzu, dass das Steuern eines Hausbootes eine ganz neue Herausforderung darstellt und für manch einen vielleicht auch viel entspannter ist als eine Tour auf der Straße mit dem Wohnmobil.

Beachten sollte man dabei jedoch, dass man sich immer auf dem Wasser und somit auf engstem Raum befindet. Außerdem ist man natürlich in der Routenplanung eingeschränkt, da man sich an vorhanden Flüssen orientieren muss. Natürlich kann man mit dem Boot auch jederzeit anlegen und die Umgebung erkunden. Dafür sind dann auch sehr Fahrräder zu empfehlen, da man dann auch schnell mal tiefer in die Gegend eindringen kann.

Vermieter gibt es mittlerweile auch jede Menge, sodass es kein Problem sein dürfte an ein Hausboot für den Urlaub heran zu kommen. Ganz billig ist die ganze Sache jedoch nicht, wobei das auch stark von der Ausstattung des jeweiligen Kahns abhängt und so pauschal nicht bestimmt werden kann.

Die Online Redaktion
26/08/2011
Allgemein, Reisetipps, Urlaubsziele
Keine Kommentare
Schlagwörter: Hausboot, Route, Urlaub, Urlaubsidee, Vermieter, Wasser

Mit dem Nachtzug durch Europa

ICE Night; Quelle: nickel715_flickr.com

Bequem mit dem Nachtzug durch Europa reisen. Das ist inzwischen bei vielen Langstrecken mit der Deutschen Bahn möglich. Die sogenannten CityNightLine (CNL) sind voll in das Netz der Deutschen Bahn integriert und bieten ein umfangreiches Liniennetz, welches tägliche Verbindungen zu beliebten Reisezielen sichert.

Dabei sind die Züge aus Abteil-und Großraumwagen,Schlafwagen,Liegewagen und Speisewagen zusammengesetzt. Auf allen Linien gibt es zusätzlich spezielle Abteile für Gepäck und Fahrrad, mobilitätseingeschränkte Reisende und zusätzliche Sitzwagen.

Es gibt zwei Typen von Schlafwagen,welche bei den CNL eingesetzt werden. Im einen gibt es pro Abteil zwei bis drei Betten, wobei sich Dusche/WC und Waschgelegenheit am Ende des Ganges befinden. Im anderen Wagen, der sogenannten Comfortline besitzen die Abteile ein eigenes Bad mit Dusche/WC und Waschgelegenheit. Zudem finden sich dort auch Laptopanschlüsse.

Die Liegewagen sind mit je vier bis sechs Liegen pro Abteil ausgestattet. Wer gerne günstig reisen möchte, der entscheidet sich für die Sitzwagen-Variante. Hier sind die abteile mit Ruhesesseln ausgestattet und werden in Abteil-und Großraumwagen unterschieden.

Preislich werden die CNL der zweithöchsten Kategorie der DB, nämlich dem IC/EC Verkehr zugeordnet. Allerdings gibt es auch hier Sparpreise und die BahnCard kann genutzt werden. Eine Reservierung ist immer erforderlich und gilt gleichzeitig als Entgelt für den Zuschlag der Nachfahrt.

Nach günstigen Angeboten können sie sowohl auf der Website der Deutschen Bahn schauen, oder sie informieren sich an einem der Schalter der Deutschen Bahn, welche in jedem Bahnhof zu finden sind.

Die Online Redaktion
26/08/2011
Allgemein, Eisenbahn, Reisetipps, Städtereisen, Urlaubsziele
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Schlagwörter: Bahn, CNL, Europa, ICE, Reisen

Der City Night Line

City Night Line von City Night Line/Flickr.com

City Night Line von City Night Line/Flickr.com

Beim City Night Line handelt es sich um eine besondere Zug-Art der Deutschen Bahn. So bietet dieser einen besonderen Komfort für Leute die lange Strecken und dies auch noch über Nacht zu absolvieren haben. So gibt es im CNL Abteil- und Großraumwagen mit Ruhesesseln, als auch Liegewagen, Schlafwagen und Speisewagen. Außerdem kommt die Bahn auch bei diesem Modell ihrem Anspruch in der Barrierefreiheit nach, da es auch spezielle Abteile für mobilitäseingeschränkte Reisende gibt. Es wird auch versucht die Gepäckmitnahme zu erleichtern indem eine Kombination von Liegewagen und Gepäckabteil geschaffen wird.

Die Schlafwagen wurden extra für die CNL entwickelt und sind daher auf einem recht neuen Stand. So gibt es die Modelle des Doppelstockschlafwagens, als auch der sogenannten Comfortline. So sind diese Wagen klimatisiert und gut ausgestattet und bieten bis zu drei Betten an. Natürlich gibt es auch hier so etwas wie die erste Klasse. Dabei handelt es sich um die “deluxe-Variante” in der das Abteil mit einem eigenen Bad, welches Dusche, Waschbecken und WC beinhaltet, ausgestattet ist. Für die Reisenden ohne diesen Komfort befindet sich in jedem Abteil ein kleines Bad am Ende des Waggons. Außerdem ist es noch interessant zu wissen, dass die meisten Schlaf- und Liegewagen nicht komplett neu gebaut wurden, sondern meistens aus bereits vorhandenen Typen der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn gefertigt wurden und somit nur einzelne Umbauten erforderlich waren.

Insgesamt hat die CNL das Ziel das europäische Fernverkehrsnetz auf langen Reisestrecken zu ergänzen. So ist vor allem der Zeitverlust ein großes Thema. Aus diesem Grund werden Fahrten die über 6 Stunden dauern in die Nacht verlagert, damit Fahrgäste dort schlafen können und keinen Zeitverlust haben. Außerdem ist das Kurswagensystem sehr interessant. So fahren Züge mit gleichen Richtungen aber verschiedenen Zielen von Bahnhöfen als ein Zug los und werden erst auf der Strecke getrennt und mit anderen Zügen zusammengekuppelt welche das gleiche Ziel verfolgen.

 

Die Online Redaktion
25/08/2011
Allgemein, Eisenbahn, Urlaubsziele
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Schlagwörter: City Night Line, CNL, Deutsche Bahn, Fernverkehr, Komfort

Reisetipps: Höhentrekking

Trekking; Quelle: Andjam79_flickr.com

Große Höhen stellen große Ansprüche an den menschlichen Körper. Vor allem, wenn dies noch mit körperlicher Arbeit verbunden ist.

Der Sauerstoffdruck ist ab bestimmten Höhen sehr gering und liegt in 5000 Metern Höhe, nur noch bei 50 Prozent. Dadurch sinkt die Sauerstoffsättigung im Blut, was zu gesundheitlichen Folgen führt. Dazu gehört zunächst eine verstärkte Atmung mit Hyperventilation, aber auch Kopfschmerzen sowie Schlaf- und Kreislaufstörungen. Bei Rückkehr in niedrigere Höhen, kann sich der Körper jedoch schnell wieder erholen. Wird der Aufstieg aber fortgesetzt, ohne dem Körper die Möglichkeit zu geben, sich an die Höhe zu gewöhnen, kann es auch zu einer lebensbedrohlichen Höhenkrankheit kommen. Die geht einher mit Wassereinlagerungen in Gehirn oder Lunge.

Um Gesundheitsschäden zu vermeiden, sollte man eine gute Kondition und Bergerfahrung mitbringen, um in ungewohnten Höhen dem Trekking oder Bergsteigen nachzugehen. Außerdem ist es dabei wichtig, sich langsam zu akklimatisieren und nur in Tagesetappen die Kondition anzupassen. Es sollten keine Tagesetappen mit mehr als 2000 Höhenmetern und in den ersten zwei bis drei Tagen, kein Nachtlager über 3000 Meter. Dabei sollte die Schlafhöhe immer etwas tiefer liegen als die erreichte Tageshöhe, die wiederum oberhalb von 3000 Metern, nicht mehr als 500 Höhenmeter pro Tag messen sollte. Bei Bedarf kann ein Ruhetag eingelegt werden. Ausreichend trinken und das Meiden von Alkohol sind sehr wichtig. Der Abstieg sollte jedoch sofort begonnen werden, wenn erste Symptome einer Höhenkrankheit ersichtlich sind. Neben der akuten Bergkrankheit, kann auch Höhenhirnödem auftreten, dass zusätzlich von Gang- und Bewusstseinsstörungen, Erbrechen und Desorientiertheit begleitet wird. Bei Höhenlungenödem hat man es mit starkem Leistungsabfall, Luftnot, Husten, Zyanose und schwerem Husten mit schaumigem Auswurf zutun.

Ist ein sofortiger Abstieg nicht rechtzeitig möglich, sind ärztliche Hilfe, Sauerstoffzufuhr und abschwellende Medikamente gefragt.

Die Online Redaktion
22/08/2011
Allgemein, Reisetipps, Trends
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Schlagwörter: Akklimatisation, Anpassung, Hyperventilation, Trekking, Wandern

Mit dem Zug nach Paris

Paris Bahnhof; Quelle: fotonen_flickr.com

Es fährt ein Zug, nicht nach nirgendwo, sondern in die wundervoll bunte und laute Stadt Paris. Und das als günstigere Alternative zur Autofahrt, die vielleicht flexibel macht, aber auch stets mit Benzinkosten, Mautgebühren und Parkgebühren zusammenhängen.

Es stehen mittlerweile sehr schnelle Verbindungen von Köln, Frankfurt oder Stuttgart aus, nach Paris zur Verfügung. In knappen vier Stunden lässt es sich so von Köln über Aachen, nach Paris zur Gare du Nord gelangen. Oft lassen sich auch Sonderangebote erhaschen, bucht man früh genug. Mit Hochgeschwindigkeitszug unter dem Hintern, reist man auch von Frankfurt in fast der selben Zeit in die Stadt der Liebe. Spezielle Angebote und Ermäßigungen sind natürlich immer von Vorteil. So wird von der Deutschen Bahn beispielsweise das Europa-Spezial angeboten. Von Saarbrücken aus ist das Ziel sogar schon in knapp zwei Stunden zu erreichen. Auch hier heißt es, möglichst früh zu buchen.

Der Nachtzug ist ebenfalls eine Möglichkeit, um -sogar ausgeschlafen- von Deutschland nach Paris zu reisen. Ist man nicht wählerisch mit seinem Schlafplatz, könnte so dann gleich nach ruhevoller Fahrt das Stadtprogramm begonnen werden.

Vorteilhaft bei dieser Art des Reisens ist, dass sowohl Gare de l´Est als auch Gare du Nord mitten in Paris liegen. Bei Flugreisen muss der Transfer vom Flughafen zum Hotel innerhalb des Stadtzentrums mit eingerechnet werden, reist man mit Auto an, die Parkgebühren und zudem ein sehr hohes Verkehrsaufkommen, dass als nicht Kenner durchaus schwierig zu durchblicken ist. Die Hochgeschwindigkeitszüge sind heutzutage außerdem sehr komfortabel ausgestattet. Telefonieren und Arbeiten am Laptop ist durchaus möglich und weil man sich um keinerlei Verkehr und drängelnde Autofahrer zu sorgen braucht, lässt es sich schnell entspannen.

Die Online Redaktion
15/08/2011
Allgemein, Eisenbahn, Trends
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Schlagwörter: Bahn, Bahnhof, Paris, Reise

Verkehr von Fernbussen liberalisiert

Konkurrenz für die Bahn? von Oberau-Online/Flickr.com

Konkurrenz für die Bahn? von Oberau-Online/Flickr.com

Neue Konkurrenz zwischen Bus und Bahn tut sich auf, nun, da das Bundeskabinett durch eine entsprechende Reform den Verkehr von Fernbussen liberalisiert hat.

Als günstigere Alternative zu Auto, Bahn und Flieger sollen so nun bundesweit Fernbusse zwischen deutschen Städten eingesetzt werden. Bislang war dieser Linienverkehr streng geregelt und durfte keine Konkurrenz für die Eisenbahn darstellen. Das soll nun geändert werden, um Verbrauchern die Möglichkeit von günstigerem und umweltfreundlicherem Reisen per Bus zu bieten.

Fernbus-Linien sollen laut Bundesregierung zwar auch zukünftig eine Genehmigung brauchen, der Konkurrenzschutz für die Bahn jedoch aufgehoben und im Zuge dessen, Anträge auf neue Buslinien nun genehmigt werden. Verbindungen mit weniger als 50 Kilometern zwischen End- und Zielpunkt, zählen jedoch nicht dazu. Der staatlich finanzierte Öffentliche Personen-Nahverkehr soll ebenso geschützt werden, um zu verhindern, dass Bus-Fernlinien, die als Fernverkehr gekennzeichnet sind, nicht nur zu lukrativen Strecken im Nahverkehr werden.

Der Verkehr auf Deutschlands Straßen soll so gebündelt werden, wobei der Marktanteil von Fernbussen derzeit nur etwa 1,5 Prozent beträgt.

Kritik wurde laut, die Bundesregierung würde durch ihre Pläne lediglich den Wettbewerb verzerren und den Fernbus durch Befreien von Mautkosten künstlich billig zu halten. Entgegen aller Versicherungen von Seiten der Regierung, zeigte eine Untersuchung, dass dieser Vorgang der Bahn durchaus Fahrgäste abnähme. So würden 60 Prozent potenzieller Fernbus-Reisender von der Bahn kommen. So würde die Bahn angeblich 10 bis 20 Prozent ihrer Fahrgäste verlieren.

Doch statt Konkurrenz zur Bahn, sollen die neuen Pläne vielmehr eine Alternative zum Auto schaffen. Ob der Einsatz dieser Busse auch zu mehr Staus führen würde, darüber ist man sich uneinig. So sollen vor allem diejenigen mobiler werden können, die auf niedrige Fahrpreise angewiesen sind. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft wiederum warnte vor den Billigangeboten, da diese der Gewerkschaft zufolge nur auf Kosten der Beschäftigten erhalten werden könnten.

Die Online Redaktion
15/08/2011
Allgemein, Reisetipps, Städtereisen
Keine Kommentare
Schlagwörter: Bahn, Bus, Deutschland, Fernbus, Verkehr
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