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Das Interrail-Ticket

Gleise © Andrea Woller - Fotolia.com

Gleise © Andrea Woller - Fotolia.com

Das Reisen mit der Bahn wird immer wieder ans Herz gelegt und schmackhaft gemacht als bequemer Weg, auch umweltfreundlich von einem Ort zum anderen zu gelangen. Viele bevorzugen das Auto oder Flugzeug, um eingehend die Welt zu erkunden, deshalb wird durch verschiedene Angebote stets versucht, die Fahrt im Abteil über die Gleise, verlockender zu gestalten.

Für jene, die in Europa noch einiges zu entdecken haben, ist beispielsweise das Interrail-Ticket vorbehalten. Das Angebot gibt es schon seit vielen Jahren, wobei sich die Konditionen des Tickets immer wieder verändert haben. So gibt es seit dem Frühjahr 2007 einen Global Pass, der für ganz Europa gilt. Oder aber der Reisende stellt sich Länderpässe zusammen.

Grundsätzlich gilt bei den sogenannten Interrail-Tickets jedoch, dass es im Heimatland nicht gültig ist. Hier gibt es lediglich eine Ermäßigung in Höhe von 25 % für den Weg vom Wohnort bis zur Grenze oder dem nächsten Flughafen. Das gleiche gilt für den Rückweg.

Für einige Fährschiffe, Hostels und Museen hält das Ticket auch weitere Vergünstigungen bereit. Zu beachten ist jedoch auch, dass die Tickets in bestimmten Zügen Aufschlag verlangen oder gar nicht gültig sind.

Der Global Pass für ganz Europa kann abgesehen von den gewöhnlichen Tarifen für die 2. Klasse, angefangen bei einem Preis von 159 Euro, ab einem Alter von 26 Jahren auch für die 1. Klasse erworben werden. Wer seine Reiseziele jedoch nicht ganz so hoch steckt, für den ist auch ein “One-Country Pass” ausreichend, mit dem man wenige oder auch nur ein Land bereisen kann. Das ist dann innerhalb eines Monats für bis zu acht Tage lang möglich, wobei die Preise für das Ticket jedoch von Land zu Land unterschiedlich sein können.

Die Online Redaktion
25/01/2012
Eisenbahn
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Schlagwörter: Bahnfahrt, Europa, Reisen, Tickets

Mit dem Nachtzug durch Europa

ICE Night; Quelle: nickel715_flickr.com

Bequem mit dem Nachtzug durch Europa reisen. Das ist inzwischen bei vielen Langstrecken mit der Deutschen Bahn möglich. Die sogenannten CityNightLine (CNL) sind voll in das Netz der Deutschen Bahn integriert und bieten ein umfangreiches Liniennetz, welches tägliche Verbindungen zu beliebten Reisezielen sichert.

Dabei sind die Züge aus Abteil-und Großraumwagen,Schlafwagen,Liegewagen und Speisewagen zusammengesetzt. Auf allen Linien gibt es zusätzlich spezielle Abteile für Gepäck und Fahrrad, mobilitätseingeschränkte Reisende und zusätzliche Sitzwagen.

Es gibt zwei Typen von Schlafwagen,welche bei den CNL eingesetzt werden. Im einen gibt es pro Abteil zwei bis drei Betten, wobei sich Dusche/WC und Waschgelegenheit am Ende des Ganges befinden. Im anderen Wagen, der sogenannten Comfortline besitzen die Abteile ein eigenes Bad mit Dusche/WC und Waschgelegenheit. Zudem finden sich dort auch Laptopanschlüsse.

Die Liegewagen sind mit je vier bis sechs Liegen pro Abteil ausgestattet. Wer gerne günstig reisen möchte, der entscheidet sich für die Sitzwagen-Variante. Hier sind die abteile mit Ruhesesseln ausgestattet und werden in Abteil-und Großraumwagen unterschieden.

Preislich werden die CNL der zweithöchsten Kategorie der DB, nämlich dem IC/EC Verkehr zugeordnet. Allerdings gibt es auch hier Sparpreise und die BahnCard kann genutzt werden. Eine Reservierung ist immer erforderlich und gilt gleichzeitig als Entgelt für den Zuschlag der Nachfahrt.

Nach günstigen Angeboten können sie sowohl auf der Website der Deutschen Bahn schauen, oder sie informieren sich an einem der Schalter der Deutschen Bahn, welche in jedem Bahnhof zu finden sind.

Die Online Redaktion
26/08/2011
Allgemein, Eisenbahn, Reisetipps, Städtereisen, Urlaubsziele
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Schlagwörter: Bahn, CNL, Europa, ICE, Reisen

Der City Night Line

City Night Line von City Night Line/Flickr.com

City Night Line von City Night Line/Flickr.com

Beim City Night Line handelt es sich um eine besondere Zug-Art der Deutschen Bahn. So bietet dieser einen besonderen Komfort für Leute die lange Strecken und dies auch noch über Nacht zu absolvieren haben. So gibt es im CNL Abteil- und Großraumwagen mit Ruhesesseln, als auch Liegewagen, Schlafwagen und Speisewagen. Außerdem kommt die Bahn auch bei diesem Modell ihrem Anspruch in der Barrierefreiheit nach, da es auch spezielle Abteile für mobilitäseingeschränkte Reisende gibt. Es wird auch versucht die Gepäckmitnahme zu erleichtern indem eine Kombination von Liegewagen und Gepäckabteil geschaffen wird.

Die Schlafwagen wurden extra für die CNL entwickelt und sind daher auf einem recht neuen Stand. So gibt es die Modelle des Doppelstockschlafwagens, als auch der sogenannten Comfortline. So sind diese Wagen klimatisiert und gut ausgestattet und bieten bis zu drei Betten an. Natürlich gibt es auch hier so etwas wie die erste Klasse. Dabei handelt es sich um die “deluxe-Variante” in der das Abteil mit einem eigenen Bad, welches Dusche, Waschbecken und WC beinhaltet, ausgestattet ist. Für die Reisenden ohne diesen Komfort befindet sich in jedem Abteil ein kleines Bad am Ende des Waggons. Außerdem ist es noch interessant zu wissen, dass die meisten Schlaf- und Liegewagen nicht komplett neu gebaut wurden, sondern meistens aus bereits vorhandenen Typen der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn gefertigt wurden und somit nur einzelne Umbauten erforderlich waren.

Insgesamt hat die CNL das Ziel das europäische Fernverkehrsnetz auf langen Reisestrecken zu ergänzen. So ist vor allem der Zeitverlust ein großes Thema. Aus diesem Grund werden Fahrten die über 6 Stunden dauern in die Nacht verlagert, damit Fahrgäste dort schlafen können und keinen Zeitverlust haben. Außerdem ist das Kurswagensystem sehr interessant. So fahren Züge mit gleichen Richtungen aber verschiedenen Zielen von Bahnhöfen als ein Zug los und werden erst auf der Strecke getrennt und mit anderen Zügen zusammengekuppelt welche das gleiche Ziel verfolgen.

 

Die Online Redaktion
25/08/2011
Allgemein, Eisenbahn, Urlaubsziele
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Schlagwörter: City Night Line, CNL, Deutsche Bahn, Fernverkehr, Komfort

Mit dem Zug nach Paris

Paris Bahnhof; Quelle: fotonen_flickr.com

Es fährt ein Zug, nicht nach nirgendwo, sondern in die wundervoll bunte und laute Stadt Paris. Und das als günstigere Alternative zur Autofahrt, die vielleicht flexibel macht, aber auch stets mit Benzinkosten, Mautgebühren und Parkgebühren zusammenhängen.

Es stehen mittlerweile sehr schnelle Verbindungen von Köln, Frankfurt oder Stuttgart aus, nach Paris zur Verfügung. In knappen vier Stunden lässt es sich so von Köln über Aachen, nach Paris zur Gare du Nord gelangen. Oft lassen sich auch Sonderangebote erhaschen, bucht man früh genug. Mit Hochgeschwindigkeitszug unter dem Hintern, reist man auch von Frankfurt in fast der selben Zeit in die Stadt der Liebe. Spezielle Angebote und Ermäßigungen sind natürlich immer von Vorteil. So wird von der Deutschen Bahn beispielsweise das Europa-Spezial angeboten. Von Saarbrücken aus ist das Ziel sogar schon in knapp zwei Stunden zu erreichen. Auch hier heißt es, möglichst früh zu buchen.

Der Nachtzug ist ebenfalls eine Möglichkeit, um -sogar ausgeschlafen- von Deutschland nach Paris zu reisen. Ist man nicht wählerisch mit seinem Schlafplatz, könnte so dann gleich nach ruhevoller Fahrt das Stadtprogramm begonnen werden.

Vorteilhaft bei dieser Art des Reisens ist, dass sowohl Gare de l´Est als auch Gare du Nord mitten in Paris liegen. Bei Flugreisen muss der Transfer vom Flughafen zum Hotel innerhalb des Stadtzentrums mit eingerechnet werden, reist man mit Auto an, die Parkgebühren und zudem ein sehr hohes Verkehrsaufkommen, dass als nicht Kenner durchaus schwierig zu durchblicken ist. Die Hochgeschwindigkeitszüge sind heutzutage außerdem sehr komfortabel ausgestattet. Telefonieren und Arbeiten am Laptop ist durchaus möglich und weil man sich um keinerlei Verkehr und drängelnde Autofahrer zu sorgen braucht, lässt es sich schnell entspannen.

Die Online Redaktion
15/08/2011
Allgemein, Eisenbahn, Trends
Keine Kommentare
Schlagwörter: Bahn, Bahnhof, Paris, Reise
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