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Die Transsibirische Eisenbahn

© mik ivan - Fotolia.com

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Für viele Menschen ist es ein großer Traum, einmal im Leben mit der Transsibirischen Eisenbahn zu fahren. Die legendäre “Transsib” fährt von Moskau durch Sibirien über mehr als 80 Stationen bis nach Wladiwostok. Die Länge der Gesamtstrecke beträgt 9288 Kilometer, damit ist sie die längste durchgehende Eisenbahnverbindung der Welt. Wenn man die Strecke ohne Zwischenstopps mit der Eisenbahn zurücklegen würde, würde man sieben Tage dafür brauchen.

Im Mai 1891 wurde der erste Spatenstich vom späteren Zaren Nikolai in der Nähe von Wladiwostok gesetzt, gleichzeitig startete von Tscheljabinsk am Ural aus eine zweite Mannschaft. Die Eisenbahn hat das ganze Gebiet, das sie umfasst, unmittelbar nach ihrer Fertigstellung wirtschaftlich sehr zum positiven verändert. Zudem haben sich zwischen 1903 und 1914 vier Millionen Bauern entlang der Trasse angesiedelt. Vorher hatte Sibirien fünf Millionen Einwohner. 

Heute fahren mit der Transsibirischen Eisenbahn besonders viele Touristen. Dank der vielen verschiedenen Haltestellen und Städtereisemöglichkeiten kann man seinen Fahrplan größtenteils individuell zusammenstellen. Unter anderem passiert der Zug beim Kilometerstein 1777 die Grenze zwischen Europa und Asien. Die kann man auch gut an dem Obelisken erkennen, der sie markiert. Die Transsib überquert in ihrem Verlauf ausserdem zahlreiche Flüsse, zum Beispiel die Wolga oder den Ob. Unter den 89 Städten, die auf der Strecke liegen finden sich bekannte Namen wie Nischni Nowgorod, Perm, Jekaterinburg, Omsk und Irkutsk. Und auch am über 600 Kilometer langen und über 80 Meter breiten Baikalsee fährt man vorbei. Am Ende der Reise kann man sich sogar dafür entscheiden, den Zug nach Peking zu nehmen. In der Transsib selbst herrscht ein ganz eigenes Leben – Russland ist schließlich bekannt für seine Zugfahrer-Kultur.

Die Online Redaktion
23/04/2012
Eisenbahn
Keine Kommentare
Schlagwörter: Eisenbahn, Grenze Europa Asien, Kultur, legendär, Reise

Silvesterreisetipps für Spontane

© Andreas Meyer - Fotolia.com

© Andreas Meyer - Fotolia.com

Und wieder steht nicht nur Weihnachten, sondern auch Silverster vor der Tür. Und damit auch die Frage: Wohin? Die Frage, wo, wie und mit wem ins neue Jahr hineingefeiert werden soll, bereitet einigen jedes Jahr neues Kopfzerbrechen. Beliebt ist es, zum Jahreswechsel eine kleine Reise zu unternehmen. In einer der vielen europäischen Metropolen kann man einen Städtetrip mit einem ganz besonderen Silverster-Erlebnis verbinden. Natürlich sind die Hotelpreise zu dieser Zeit deutlich höher als im Durchschnitt. In Berlin steigen die Preise um stolze 46 Prozent, damit bezahlt man durchschnittlich 127 Euro pro Übernachtung und Person in einem Berliner Hotel, sogar 83 Euro mehr sind es bei einem Doppelzimmer. In Köln muss bei durchschnittlich 123 Euro pro Übernachtung und Person rund 32 Prozent mehr gezahlt werden. Auch in Hamburg erhöhen sich die Preise um durchschnittlich 41 Prozent. Allerdings kann man auch solche Unterkünfte finden, die mit speziellen, günstigen Silverster-Angeboten locken.

Im Ausland kann es noch deftiger werden. Beispielsweise in Prag wird der Preis für eine Doppelzimmer zum Jahreswechsel auf mehr als das Dreifache angehoben. Dort liegt der Durchschnittpreis im Dezember bei 98 Euro, um Silvester dann bei satten 361 Euro für das Doppelzimmer. Auch in Edinburgh muss mit durchschnittlich 352 Euro pro Doppelzimmer gerechnet werden, also auch das Dreifache des Durchschnittspreises. Auch in London und Paris muss man auf solche Erhöhungen der Preise gefasst sein. Einzig in der Hauptstat Ungarns fallen die Preise zum Jahreswechsel. In Budapest liegen die Preise pro Übernachtung und Person mit 63 Euro um 12 Prozent unter dem Jahresdurchschnitt.

Die Online Redaktion
20/12/2011
Reisetipps
Keine Kommentare
Schlagwörter: europäische Metropolen, Reise, Silvester

Mit dem Zug nach Paris

Paris Bahnhof; Quelle: fotonen_flickr.com

Es fährt ein Zug, nicht nach nirgendwo, sondern in die wundervoll bunte und laute Stadt Paris. Und das als günstigere Alternative zur Autofahrt, die vielleicht flexibel macht, aber auch stets mit Benzinkosten, Mautgebühren und Parkgebühren zusammenhängen.

Es stehen mittlerweile sehr schnelle Verbindungen von Köln, Frankfurt oder Stuttgart aus, nach Paris zur Verfügung. In knappen vier Stunden lässt es sich so von Köln über Aachen, nach Paris zur Gare du Nord gelangen. Oft lassen sich auch Sonderangebote erhaschen, bucht man früh genug. Mit Hochgeschwindigkeitszug unter dem Hintern, reist man auch von Frankfurt in fast der selben Zeit in die Stadt der Liebe. Spezielle Angebote und Ermäßigungen sind natürlich immer von Vorteil. So wird von der Deutschen Bahn beispielsweise das Europa-Spezial angeboten. Von Saarbrücken aus ist das Ziel sogar schon in knapp zwei Stunden zu erreichen. Auch hier heißt es, möglichst früh zu buchen.

Der Nachtzug ist ebenfalls eine Möglichkeit, um -sogar ausgeschlafen- von Deutschland nach Paris zu reisen. Ist man nicht wählerisch mit seinem Schlafplatz, könnte so dann gleich nach ruhevoller Fahrt das Stadtprogramm begonnen werden.

Vorteilhaft bei dieser Art des Reisens ist, dass sowohl Gare de l´Est als auch Gare du Nord mitten in Paris liegen. Bei Flugreisen muss der Transfer vom Flughafen zum Hotel innerhalb des Stadtzentrums mit eingerechnet werden, reist man mit Auto an, die Parkgebühren und zudem ein sehr hohes Verkehrsaufkommen, dass als nicht Kenner durchaus schwierig zu durchblicken ist. Die Hochgeschwindigkeitszüge sind heutzutage außerdem sehr komfortabel ausgestattet. Telefonieren und Arbeiten am Laptop ist durchaus möglich und weil man sich um keinerlei Verkehr und drängelnde Autofahrer zu sorgen braucht, lässt es sich schnell entspannen.

Die Online Redaktion
15/08/2011
Allgemein, Eisenbahn, Trends
Keine Kommentare
Schlagwörter: Bahn, Bahnhof, Paris, Reise
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