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Deutschland als Urlaubsziel immer beliebter

© peppi18 - Fotolia.com
Deutschland, das Land der Rekorde! Immer wieder kann sich die Bundesrepublik mit herausragenden Leistungen schmücken, die in den meisten Fällen auch mehr als verdient sind. So kann sich die deutsche Tourismusbranche zum vierten Mal in Folge über den ersten Platz im europäischen Vergleich freuen und lässt wiedermal Spanien und Italien hinter sich. Und auch für 2012 sehen Tourismus-Experten einen weiteren Wachstum der Branche und das trotz Staatsschuldenkrise in Europa.
Deutschland ist als Reise- und Urlaubsland weiterhin beliebt: Mehr als 394 Millionen gewerblichen Übernachtungen wurden 2011 in der Bundesrepublik registriert. Laut dem Statistischen Bundesamt stieg die Zahl der Übernachtungen gegenüber 2010 um 3,6 Prozent. Flächendeckend profitierten alle Bundesländer von dem Deutschland-Interesse, dass in diesem Jahr wohl erstmals die 400-Millionen-Marke sprengen wird.
Allerdings scheinen die deutschen Länder nicht unbedingt ausländische Touristen anzulocken. Zwar stieg die Besucherzahl aus dem Ausland um 5,7 Prozent und liegt damit höher als die der inländischen Gäste (3,2 Prozent), doch etwa 84 Prozent der gewerblichen Übernachtungen werden den Deutschen Bürgern selbst zugeschrieben. Inlandsreisen sind also nachwievor im Trend. Ein wenig getrübt wird dies durch die Tatsache, dass Deutschland europaweit das Land mit dem kleinsten Anteil ausländischer Gäste ist. Wenn sie dennoch kommen, werden vor allem Städtereisen bevorzugt. Allein in Berlin stieg die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 Prozent. Neben Städte-Trips sind die Küstenregionen an Nord- und Ostsee weiterhin sehr beliebt.
Ein Grund für den boomenden Tourismusmarkt Deutschland ist das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit durchschnittlich 88 Euro pro Zimmer ist eine Übernachtung in deutschem Lande durchaus preiswert (Griechenland: 89 Euro, Österreich: 99 Euro, Italien: 105 Euro, Großbritannien: 115 Euro, Dänemark: 121 Euro, Schweiz: 151 Euro) ohne dabei qualitative Mängel zu haben. Die ausgesprochen hohen Standards machen dies möglich.